Wissenswertes über den Tierpark

Unser Tierpark liegt am Ortsrand unserer schönen Gemeinde Flammersfeld. Der Ort liegt 300 m. über dem Meeresspiegel in ruhiger, gesunder Höhenlage, umgeben von ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern des rheinischen Westerwalds.

Wanderer, die den Westerwaldsteig erobern, führt ihr Weg direkt am Tierpark vorbei! Der Westerwaldsteig, der auch als Wanderweg der Extraklasse bezeichnet wird, präsentiert sich in stolzer Gesamtlänge von 235 km.

Was damals mit dem vom zwischenzeitlich verstorbenen Gemeinderatsmitglied Heinz Lindscheid initiierten Damwildgehege begann, wurde im Laufe der Jahre zu einem Park, in dem sich heute die unterschiedlichsten Tierarten tummeln. So leben Hirsche und Rehe zusammen mit Eseln und einem Pony im Gehege. Der Park wird von zwei Hängebauchschweinen und Ziegen bereichert. Im kleinen Teich, umgeben von Tauben und sonstigem Federvieh in ihren Volieren, genießen Enten und Gänse das Leben am Ortsrand von Flammersfeld. Viel Freude bereiten immer wieder – insbesondere den Kindern – die Meerschweinchen und Kaninchen, die einträchtig miteinander spielen. Ab und zu gesellen sich auch Hühner und Hähne dazu.

Das Tiergehege finanziert sich in erster Linie durch Spenden und dank des ehrenamtlichen Engagements vieler Helfer ist der Erhalt des Tierparks gesichert. So hat sich Constance Craemer, vielen bekannt als Schauspielerin aus der Fernsehserie "Die Anrheiner", dem Wohl der Tiere angenommen. Sie koordiniert nicht nur die notwendigen Arbeiten, sondern packt selbst auch tatkräftig an.

Natürlich freuen sich die Tierparkbewohner auch über die zahlreichen Futterspenden. Altes Brot, frische Salatabfälle u.dgl. können in den dafür vorgesehenen blauen Behälter gegeben werden. Dieser wird täglich von den Helfern kontrolliert und der Inhalt artgerecht verfüttert.

 

Naturspielplatz

Ganz besonders stolz sind wir auf unseren Naturspielplatz. Er entstand auf Initiative vieler Eltern, die tatkräftig bei der Erstellung Hand anlegten und mehrmals im Jahr mit neuen Ideen den Naturspielplatz immer weiter bauten. Hier können Kinder mal wieder richtig wie Kinder spielen, ohne moderne Spielgeräte. Ein altes Förderband dient als Rutsche. Der kleine Bach inmitten des Naturspielplatzes bietet sich hervorragend zum Staudammbauen an. Es gibt Baumstämme zum klettern, springen oder balancieren. Die Kinderhütten wurden aus Weide hergestellt. Auf dem Spielplatz sind der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt, nur mit schmutziger Kleidung müssen die Eltern schon rechnen.

Die Kinder können sich über eine Seilbahn freuen, die von der RWE gesponsert wurde.


 

Baumpflanzaktion Steuobstwiese

Ebenfalls in unmittelbarer Umgebung befindet sich eine Streuobstwiese, wo für jedes neu geborene Kind ein Baum geplanzt wird.

Unter reger Beteiligung der Bevölkerung fand in Flammersfeld eine besondere Pflanzaktion der Ortsgemeinde statt. Für die innerhalb des letzten Jahres geborenen Kinder die in Flammersfeld leben setzten die Eltern des Nachwuchses einen Baum und übernahmen dafür die Patenschaft. Gepflanzt wurde auf einer Streuobstwiese in der Nähe des Flammersfelder Naturspielplatz und des Tierparks. Tatkräftig gingen die Väter und Mütter zur Sache und setzten die Bäume unter Anweisung von dem Mitarbeiter der Gemeinde Detlef Junghanns in die Erde.

Ortsbürgermeisterin Hella Becker die diese Aktion vorbildlich organisiert hatte, sagte in ihrer Begrüßung, dass durch diese Bäume die Kinder später immer daran erinnert werden sollen wo ihre Wurzeln sind. Sie über überreichte den Eltern einen Baumpaten-Urkunde. Gepflanzt wurden drei Kirschbäume, drei Apfelbäume und drei Birnbäume. Gespendet wurden die jungen Stämme dekoriert mit einer Tüte Gummibärchen durch Andreas Selders von der Garten und Landschaftsbaufirma Living Green aus Flammersfeld. Beteiligt haben sich an dieser Pflanzung die Eltern der Kinder Lara Simonis, Louisa Müller, Benjamin Baltes, Felix Stockhausen, Viktoria Keksel, Luise Ramseger, Raphael Neubauer, Laura Frank, Mark Bischoff und John –Williams Dürr. Auch einige Großeltern kamen zu der Veranstaltung.

Text: Heinz-Günter Augst

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